Mehr als 100 Ausdauerathleten starten beim 24. Aspacher Volkslauf – Philipp Hoffmann und Sandra Burkhardt lassen der Konkurrenz keine Chance

Der Aspacher Volkslauf hatte im vergangenen Jahr ausgefallen müssen – Corona war schuld. Nun haben die Murrtal-Runners den 24. Aspacher Volkslauf mit einem Jahr Verspätung veranstaltet. Und obwohl die Begleitumstände maximal unattraktiv waren – es gab keine Umkleidemöglichkeit, keine Duschen, keine Bewirtung – trotzdem meldeten sich 126 Sportler an, die die 10 Kilometer lange Strecke im herrlichen Hardtwald auf sich nehmen wollten. Immerhin 105 Athleten standen am letzten Samstag im Oktober, dem traditionellen Termin dieser Veranstaltung, an der Startlinie an der Hardtwaldhalle und kamen nach einem Rundkurs mit vier Wendepunkten glücklich und zufrieden im Ziel an. Der schnellste war Philipp Hoffmann von der LG Weissacher Tal, der für die anspruchsvolle Strecke nur 35:46 Minuten benötigte. Damit hatte er mehr als drei Minuten Vorsprung auf den Zweiten Ralph Müller vom VFL Waiblingen, der 38:54 Minuten benötigte. Allerdings startet Müller auch in der Altersklasse M 50 (Jahrgang 1970). Der Dritte Felix Langjahr von der Gluckerschule ist 30 Jahre jünger und war eine Minute langsamer, bei ihm blieb die Uhr nach 39:53 Minuten stehen. Nur wenige Sekunden später lief Sandra Burkhardt über die Ziellinie, die Siegerin des Volkslaufs von 2019 benötigte 40:05 Minuten für die 10-Kilometer-Runde. Die 16-Jährige Bianca Böhnke vom VFL Waiblingen kam mit 41:45 Minuten als zweite Frau auf Gesamtplatz 13 ins Ziel. Heidi Kleiser vom Team Blau wurde dritte Frau mit einer Laufzeit von 44:22 Minuten.

Dass Spitzenzeiten auch im fortgeschrittenen Alter möglich sind, das bewies Werner Broß vom TV Sinsheim. Der 82-Jährige benötigte für die Kleeblattrunde 58:19 Minuten und blieb damit deutlich unter der 1-Stunden-Marke. Zweiter dieser Altersklasse M 80 wurde Günther Hafner von den Lucky Runners Ingerheim, er brauchte 1.05:03 Stunden.

Aber auch die Jugend setzte Akzente. So flitzte der Teenager Marvin Grimm vom MM Endurance-Team in exakt 41 Minuten über die Strecke.

Die Tatsache, dass die Murrtal-Runners den Läufern nach eineinhalb Jahren Wettkampfpause wieder die Möglichkeit angeboten haben, sich in einem Rennen zu messen, kam rundweg gut an. Auch wenn das gemütliche Beisammensein vor und nach dem Lauf, das für viele Sportler und Besucher zuweilen genauso wichtig ist wie der Lauf selbst, wegen Corona nicht möglich war, so gab es doch rund um die Veranstaltung viele Möglichkeiten, alte Bekannte wieder zu sehen und interessante Gespräche zu führen.

Murrtal-Runners-Vorsitzender Matthias Nothstein betonte in seiner Ansprache kurz vor dem Start, dass sich die Vereinsmitglieder die Entscheidung nicht leicht gemacht hätten.

Zwei Starter, SPD-Landtagsabgeordneter Gernot Gruber und Althüttes Bürgermeister Reinhold Sczuka vom Team Sportkreis Rems-Murr, trugen im Gedenken an ihr Teammitglied Gerhard Häuser Trauerflor. Der Schwaikheimer Bürgermeister war dieses Jahr im Alter von 57 Jahren verstorben. Nothstein würdigte den Verstorbenen, der in der gesamten Region bei vielen, vielen Läufen am Start war, auch immer wieder in Kleinaspach. Die gesamte Läuferfamilie gedachte Gerhard Häuser in einer Schweigeminute.

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